Pollenallergie – Entstehung und Behandlung

Behandlung durch die Spezifische Immuntherapie

Steht die Diagnose "Pollenallergie" fest, kann eine spezifische Immuntherapie (früher Hypo- oder Desensibilisierung) eingeleitet werden. Dazu bekommt der Patient in steigender Konzentration Pollenallergene unter die Haut (Oberarm) injiziert. Die Immuntherapie muß vor Blühbeginn, also ab Oktober, spätestens im Januar, begonnen werden, damit vor Blühbeginn maximal Schutzantikörper vorhanden sind. Eine begonnene Behandlung kann auch während einer Pollensaison mit verminderter Dosis fortgesetzt werden.

Diese Therapie wird von der Weltgesundheitsorganisation als "Allergieimpfung" bezeichnet. Sie kann die Beschwerden einer Pollenallergie erheblich lindern, weil sie die Ursache und nicht die Symptome bekämpft. Die Erfolgsaussichten dieser Behandlungsmethode sind bei den unterschiedlichen Allergien jedoch nicht einheitlich: Bei den Insektengiftallergikern ist eine Erfolgsquote von 90 % zu erwarten, während die Gräserpollenallergiker 70 % weniger und die Baumpollenallergiker 60-70 % weniger oder gar keine Beschwerden mehr verspüren.

Für Kinder oder Allergiker mit ausgeprägter Überempfindlichkeit oder Angst vor Injektionen eignet sich die sublinguale Immuntherapie. Hierbei wird das Allergen in Tropfenform vom Patienten selbst unter die Zunge getropft. Die Tropfen werden ca. 2 Min. unter der Zunge gehalten und dann geschluckt.

Aktuelles:

Wochenpollenvorhersage Adele - 20.05.2020

20.05.2020

Kiefer dominiert den Pollenreigen – Gräserpollensaison kommt auf Touren.

Wochenpollenvorhersage André - 13.05.2020

13.05.2020

Kalte Luft bremst Gräserblüte aus.

Wochenpollenvorhersage Lilo - 06.05.2020

06.05.2020

Gräserblüte gewinnt im Westen und Süden an Relevanz.