Pollenallergie – Entstehung und Behandlung

Behandlung durch die Spezifische Immuntherapie

Steht die Diagnose "Pollenallergie" fest, kann eine spezifische Immuntherapie (früher Hypo- oder Desensibilisierung) eingeleitet werden. Dazu bekommt der Patient in steigender Konzentration Pollenallergene unter die Haut (Oberarm) injiziert. Die Immuntherapie muß vor Blühbeginn, also ab Oktober, spätestens im Januar, begonnen werden, damit vor Blühbeginn maximal Schutzantikörper vorhanden sind. Eine begonnene Behandlung kann auch während einer Pollensaison mit verminderter Dosis fortgesetzt werden.

Diese Therapie wird von der Weltgesundheitsorganisation als "Allergieimpfung" bezeichnet. Sie kann die Beschwerden einer Pollenallergie erheblich lindern, weil sie die Ursache und nicht die Symptome bekämpft. Die Erfolgsaussichten dieser Behandlungsmethode sind bei den unterschiedlichen Allergien jedoch nicht einheitlich: Bei den Insektengiftallergikern ist eine Erfolgsquote von 90 % zu erwarten, während die Gräserpollenallergiker 70 % weniger und die Baumpollenallergiker 60-70 % weniger oder gar keine Beschwerden mehr verspüren.

Für Kinder oder Allergiker mit ausgeprägter Überempfindlichkeit oder Angst vor Injektionen eignet sich die sublinguale Immuntherapie. Hierbei wird das Allergen in Tropfenform vom Patienten selbst unter die Zunge getropft. Die Tropfen werden ca. 2 Min. unter der Zunge gehalten und dann geschluckt.

Aktuelles:

Wochenpollenvorhersage Carolin - 18.07.2018

18.07.2018

Dürre führt zu dürftigem Gräserpollenflug – starke Belastung mit Schimmelpilzsporen kann...

Wochenpollenvorhersage Bastian - 11.07.2018

11.07.2018

Zwischen Gräser- und Kräuterpollensaison – allergieauslösende Pollen derzeit nur wenige in der Luft.

Wochenpollenvorhersage Pia - 04.07.2018

04.07.2018

Gräserpollen nicht mehr auf Platz 1 im Pollenspektrum.