Wochenpollenvorhersage Matthias - 21.02.2018

Mittwoch, 21. Februar 2018

Eisblumen am Fenster

Frostluft unterbricht die Pollensaison

Deutscher

Name

Lateinischer

Name

Tendenz für die nächsten 7 Tage

Hasel

(Corylus)

Erle

(Alnus)

 

In den vergangenen Tagen verlief die Pollensaison in den meisten Regionen Deutschlands mit nur schwacher bis mäßiger Intensität. Niedrige Tageshöchstwerte der Temperatur im einstelligen Bereich und häufige Nachtfröste limitierten die Entwicklung männlicher Blütenstände und das Freisetzen von Pollen, so dass sich der Pollenflug mehr oder weniger auf dem Niveau der Vorwoche bewegte. Das Einfließen polarer Kaltluft ab dem kommenden Wochenende wird die bereits vorhandene Pollenbelastung reduzieren, teilweise kann die Luft tageweise auch wieder pollenfrei sein.

Momentan und noch bis zum Wochenende hin sind Haselpollen (Corylus) in geringen bis mäßigen Konzentrationen in der Luft. Mit Beginn der neuen Woche reduziert sich die Belastung. In einigen tiefer liegenden Regionen, insbesondere von der Mitte bis in den Westen und Südwesten des Landes, sowie innerhalb städtischer Wärmeinseln sind bereits die Mehrzahl der Haseln abgeblüht und können keine Pollen mehr abgeben. Je nach Intensität der kommenden Frostperiode werden aber auch die Kätzchen noch in Blüte befindlicher Sträucher in Mitleidenschaft gezogen mit der Folge nachhaltig verringerten Haselpollenflugs.

Die Erlenblüte (Alnus) kam und kommt nur schleppend in Gang. Zeitweilig gehen in den wärmebegünstigten Regionen Deutschlands von den dort blühenden Erlen bereits starke Belastungen aus. In großen Landesteilen stockt jedoch wetterbedingt die Kätzchenentwicklung und Pollenfreisetzung. Die Belastungen sind daher bis zum Wochenende weiterhin gering bis mäßig, Richtung Westen und Südwesten bei Sonnenschein zeitweise auch stark. Danach reduziert oder beendet das vorherrschende Winterwetter den Erlenpollenflug bis zum Ende des Vorhersagezeitraums.

Neben Hasel- und Erlenpollen treten bereits vermehrt Pollen der Zypressengewächse (Cupressaeceae) und Pollen der Eibe (Taxus) auf, teils aus Nachbarländern herangeweht, teilweise bereits aus heimischen Quellen, wodurch es lokal zu einem raschen Anstieg der Belastungen kommen kann. Blühende Eiben und Zypressen geben bei Berührung oder bei Windstößen sehr große Pollenmengen auf einmal ab, wodurch Wolken gelben Blütenstaubs in der Luft oder später auf glatten Oberflächen sichtbar werden.

Wie schon in der Vorwoche sind vereinzelte Eschenpollen (Fraxinus) und Ulmenpollen (Ulmus) in der Luft. Hinzugekommen sind nun Pappelpollen (Populus), ebenfalls in noch unbedeutender Zahl.


Schimmelpilzsporen sind nur wenige in der Außenluft zu finden. Die Konzentrationen bleiben weiterhin allergologisch unbedeutend. Eventuell kann es während des Zusammenfegens von heruntergefallenem Blattmaterial kurzzeitig zu einer lokal beschränkten Sporenfreisetzung kommen. Hier sollten empfindliche Pilzsporenallergiker Vorsicht walten lassen.

 

Tägliche Pollenbelastungsvorhersagen der Hasel und der Erle für Deutschland finden Sie undefinedhier.

Tägliche Pollenkonzentrationen der Erle in der Luft in Europa finden Sie undefinedhier.

 

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