Wochenpollenvorhersage Erika - 26.07.2017

Mittwoch, 26. Juli 2017

Blühender Beifuß (Artemisia) © Barbora Werchan

Die Beifußpollensaison hat begonnen! Weiterhin hohe Belastung mit Schimmelpilzsporen!

Deutscher

Name

Lateinischer

Name

Tendenz für die nächsten 7 Tage

Ampfer

(Rumex)

Beifuß

(Artemisia)

Brennnessel

(Urtica)

Gänsefuß

(Amaranthaceae)

Gräser

(Poaceae)

Wegerich

(Plantago)

 

Flächendeckende und langanhaltende Regenfälle haben die Luft in großen Teilen Deutschlands für mehrere Tage praktisch pollenfrei gemacht. Dieses niedrige Pollenkonzentrationsniveau wird sich mit der bevorstehenden Wetterbesserung wieder auf das jahreszeitentypische Niveau einpendeln. Bei den Gräsern (Poaceae) führt das in den nächsten Tagen zu geringen bis mäßigen Pollenbelastungen, dort wo Maisfelder (Zea mays) in unmittelbarer Nähe sind, können durch die blühenden Maispflanzen zum Teil aber auch starke Belastungen entstehen.

Der Jahreszeit entsprechend beginnt nun auch die Hauptzeit des Kräuterpollenflugs. Insbesondere die Pollen des allergenes Beifußes (Artemisia) stehen in den Startlöchern. Für die kommenden Tage müssen Betroffene daher bereits mit mäßigen bis starken Belastungen rechnen, wobei die höchsten Konzentrationen häufig bereits am Morgen bis zum späten Vormittag erreicht werden. Neben den tageszeitlichen Schwankungen existieren auch innerhalb Deutschlands Unterschiede in der Zahl von Beifußpollen in der Luft. Dabei sind die Belastungen im Südwesten der Republik allgemein geringer, als im Nordosten. Die heimischen Vorkommen des invasiven, hochallergen Traubenkrauts (Ambrosia) entlassen erste Pollen in die Luft. Der Saisonstart hat allerdings noch nicht begonnen.

Die zahlenmäßig dominanteste Pollenart in der Luft ist und bleibt vorerst  der Pollen der Brennnessel (Urtica). Mikroskopisch  sind die allergologisch (bisher) wenig auffälligen Brennnesselpollen nicht von denen, des sehr allergenen Glaskrauts (Parietaria) zu unterscheiden. Glaskraut ist einer der häufigsten Allergieauslöser im Mittelmeerraum. Auch bei uns kann diese Pflanze an einigen Stellen vorkommen (Rheintal), bzw. sich aus dem Süden Europas nach Deutschland ausbreiten. Daher ist es möglich, dass sich Pollen des Glaskrauts in wechselnder, aber im Verhältnis wohl geringer Zahl, unter die Brennnesselpollen mischen. Auch der Pollenflug der Gänsefußgewächse (neu: Amaranthaceae, alt: Chenopodiaceae) hat zugenommen. Die erreichbaren Konzentrationen bleiben aber im Verhältnis zu anderen Pollenarten nur gering bis maximal mäßig. Dies trifft auch auf die, bereits seit dem Frühsommer blühenden Kräuterarten Ampfer (Rumex) und Wegerich (Plantago) zu. Deren Pollenflug bleibt zunächst noch konstant. Vom Hopfen (Humulus) wurden nun auch erste Pollen detektiert. Der Saisonbeginn steht aber noch aus.


Bei den allergenen Schimmelpilzsporenarten Alternaria und Cladosporium ist das jährliche Belastungsmaximum erreicht. Die sehr feuchte und warme Witterung begünstigt das Wachstum der meisten Pilzarten. Daher sind insbesondere während der Getreideernte zurzeit sehr große Mengen an Sporen in der Luft. Pilzsporenallergiker sollten sich überall im Land auf starke Symptome einstellen.

 

 

• Tägliche Pollenbelastungsvorhersagen der Gräser und des Beifußes für Deutschland finden Sie undefinedhier.

• Tägliche Pollenkonzentrationen der Gräser, des Beifußes und des Traubenkrauts in der Luft in Europa finden Sie undefinedhier.

 

••• Diese Wochenpollenvorhersage trägt den Namen Erika. Wir widmen diese Vorhersage allen Trägerinnen dieses Namens.

Mehr Informationen zur Namensgebung einer Wochenpollenvorhersage finden Sie undefinedhier.

 

 

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Alle Informationen sind ohne Gewähr.

 



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