Erfolgreiche App „Pollen“ geht in die 4. Runde

Dienstag, 09. Juni 2015

Mehr Service für Allergiker: Mit der Pollen-App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) können Allergiker sich unkompliziert mit ihrem Smartphone über ihre Allergenauslöser informieren.

Sie erhalten eine ganz persönliche Unterstützung für den Umgang mit ihrer Allergie - individuell zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse. Rund 140.000 Allergiker nutzen die App mittlerweile europaweit, jetzt geht die Pollen-App 4.0 an den Start und präsentiert sich so individuell wie noch nie. Infos und kostenloser Download der aktualisierten App unter www.pollenstiftung.de

Die Pollen-App 4.0 bietet Allergikern attraktive, neue Features: So gibt es nun auch Informationen über die zu erwartende durchschnittliche Tagesbelastung am individuellen Standort. Diese Auswertungen basieren auf den Daten, die von den Benutzern der App zur Stärke ihrer Beschwerden gemeldet wurden. D.h. die Nutzer tragen mit ihren Angaben selbst dazu bei, die Beschwerdevorhersage laufend zu verbessern. Neu sind auch die Angaben der detaillierten Blühzeiten sowie ein Countdown bis zum Saisonstart. Und auch ein Blick ins Pollenlexikon lohnt sich: Mit Hilfe des erweiterten Steckbriefs der Pflanzen kann man sich optimal informieren und dadurch den Allergenen bestmöglich aus dem Weg gehen.

Pollen-Tagebuch ist Kern der App
Um diese personalisierten Dienste nutzen zu können, müssen die Beschwerden regelmäßig ins „Pollen-Tagebuch“ der App eingetragen werden. Die dokumentierten Beschwerden an Auge, Nase und Bronchien werden von der App verglichen mit der Art und Anzahl der in der nächstgelegenen Pollenfalle erfassten Pollen. Dabei gilt immer: Je genauer und regelmäßiger die Symptomdaten ins Pollentagebuch eingetragen werden - am besten täglich -, umso maßgeschneiderter kann daraus eine persönliche Prognose berechnet werden. „Wir haben im letzten Jahr viele Patientenbögen ausgewertet“, erklärt Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst mit Sitz an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. „Diese Angaben haben uns sehr geholfen, die Belastungen durch den Pollenflug noch präziser beurteilen zu können.“

Die Daten aus dem Pollentagebuch können per Knopfdruck in Form von Belastungsdiagrammen an den behandelnden Arzt gemailt oder ausgedruckt werden. Das Ergebnis bietet eine optimale Grundlage für das Arztgespräch bzw. die Diagnose und dient der laufenden Therapiekontrolle: Es macht nachvollziehbar, ob die richtige Therapie gewählt wurde oder ob die Behandlung optimiert werden sollte. Zusätzlich unterstützt die Funktion zur Erinnerung an den Facharztbesuch. Mit dem Arzt sollte über eine geeignete Therapie der Allergie gesprochen werden. Eine langfristig wirksame Behandlung, die an der Ursache der Allergie ansetzt, ist einzig die Allergie-Impfung (Hyposensibilisierung) in Form von Spritzen, Tabletten oder Tropfen.

Alle Funktionen der Pollen-App 4.0 auf einen Blick:

  • Vorhersage des Pollenflugs für Deutschland, Österreich und Frankreich
  • Allergiefragebogen: macht eine erste Einschätzung möglich, ob eine Pollenallergie für die Beschwerden verantwortlich sein kann
  • Persönliche Pollenwarnung: Liefert individuell zugeschnittene Informationen wie eine persönliche Belastungswarnung, Eilmeldungen bei akuter Belastung, spezifische Blühzeiten, Saisonstart etc.
  • Durchschnittliche Tagesbelastung für den eigenen Standort
  • Pollentagebuch: Dokumentation der täglichen Allergiebeschwerden, Erstellung von Belastungsdiagrammen
  • Pollenlexikon: Steckbriefe zu den Allergenen, detaillierte Blühzeiten, Pollen-Countdown bis zum Saisonstart
  • Erinnerung an den Arztbesuch
  • Benachrichtigungssystem: Warnungen zum Start der Saison, Warnungen zu einer bestimmten Belastungsstärke etc.

Die Pollen-App wurde von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) gemeinsam mit der Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation der Medizinischen Universität Wien entwickelt. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) misst in Deutschland seit 30 Jahren an rund 45 Orten die Art und Menge der in der Luft fliegenden Pollen, die bei ca. 18 Millionen Deutschen zu Heuschnupfen und Pollenasthma und dem Oralen Allergie-Syndrom (Unverträglichkeit von Obst und Gemüse) führen. Diese Messungen sind die Grundlage für die Pollenflugvorhersage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD, Partner des PID) erstellt und veröffentlicht die Prognosen. Die Vorhersagen des DWD werden auch für die Pollen-App zur Verfügung gestellt.

Die App steht zum  kostenlosen Download für die Betriebssysteme iOS und Android in den entsprechenden Stores und unter www.pollenstiftung.de zur Verfügung.

Die Entwicklung der Pollen-App wurde von dem pharmazeutischen Unternehmen ALK-Abelló unterstützt.



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